Gehölzwertermittlung an einem Beispiel

Als qualifiziertes Sachverständigenbüro stehen wir Ihnen nach der Methode Koch im Bereich der Gehölzwertermittlung zur Verfügung. Im folgenden Text erläutern wir unsere Arbeit an einem Beispiel.

Gehölzwertermittlung: Die Aufgabenstellung

Auf einem Grundstück in Homburg/Saar wurde durch die städtischen Gärtner eine Fichtenhecke gerodet, die hätte nicht entfernt werden dürfen. Es sollte durch eine Gehölzwertermittlung nach der Methode Koch der tatsächlich entstandene Schaden ermittelt werden. Bei einem ersten Ortstermin wurden von uns Fotos gemacht und der Grenzverlauf sowie die Länge der Hecke bestimmt.
Die erste Frage war, ob die Hecke auf dem Gelände unseres Auftraggebers stand oder auf dem der Ortsgemeinde. Der Grenzverlauf (Anhand eines Lageplans definiert) zeigte eindeutig, dass es die Hecke der Privatperson war.

Gehölzwertermittlung nach der Methode Koch

Gehölzwertermittlung nach der Methode Koch: Mittig befand sich Hecke

Unsere Stellungnahme umfasste 18 Seiten

Während des Ortstermins konnte nur noch der Grenzverlauf und insgesamt 22 bis auf die Erdoberkante gefällten Bäume festgestellt werden. Die Hecke hatte die Funktion des Sicht- sowie Windschutzes und diente der Befestigung des Hanges. Um eine ähnliche Funktion wieder zu gewährleisten, wurde in unserer Berechnung von sehr hohen Pflanzen ausgegangen. Die Kosten für das Roden der vorhandenen Wurzelstöcke konnte nur geschätzt werden, da es nicht ersichtlich war, wie stark die Auffahrt durch das Roden geschädigt wird. Ein Entfernen der Wurzelstöcke ist jedoch unerlässlich, um ein gutes Anwachsen der neuen Pflanzen zu gewährleisten.
Nach der Berechnung durch die Methode Koch ergab sich pro Pflanze ein Wert im niedrigen, vierstelligen Eurobereich. Bei 22 gerodeten Bäumen entspricht das einem mittleren, fünfstelligen Betrag.