Stratura Baumkontrolleur

Stratura Webseite- ein Rückblick Teil 2

Seit April 2016 ist die Stratura Webseite online. Bereits im Juli haben wir mit einem kleinen Rückblick die vergangenen Aktivitäten auf unserer Webseite betrachtet. Zeit für Teil 2!

Gehölzwertermittlung nach der Methode Koch

Im Dezember 2016 beschäftigten wir uns mit der Gehölzwertermittlung nach der Methode Koch. Die Methode hat ihren Ursprung bereits in den Sechzigern und wurde in den Siebzigern von deutschen Gerichten anerkannt. Die Methode Koch setzt den Wert eines Gehölzes ins Verhältnis zu dessen Funktion. Ein Baum auf einem freien Feld -fernab der Zivilisation- hat demnach einen anderen Wert als ein Baum im Vorgarten eines Geschäftsgebäudes in der Innenstadt. Mit diesem Hintergrundwissen, kann der Wert eines Gehölzes durchaus nachvollziehbar ermittelt werden. Wir nehmen in unseren Gutachten die Gehölz- und Pflanzkosten auf und addieren den finanziellen Aufwand der Pflanzzeit und der Anwachspflegekosten. Wir bewerten außerdem das Risiko während der Anwachszeit und berechnen die Kosten bis zur Funktionserfüllung des Gehölzes.
Es zählt auch zu unseren Aufgaben zu erkennen, ob bereits im Vorfeld eine etwaige Wertminderung bestand. Hier ist das Alter des Gehölzes ebenso zu benennen, wie auch Schäden oder Mängel an der Pflanze. Abschließend bewerten wir im Rahmen unserer Wertermittlung den aktuellen Zustand des Gehölzes. Liegt bereits ein Totalschaden vor, bei dem natürlich auch die Entsorgungskosten zum Tragen kommen, oder ist es noch möglich, das Gewächs zu erhalten und vollständig widerherzustellen.

Baumstatik überprüfen

Einem gesunden Baum macht ein Sturm bis zu einer Windstärke 12 (Orkan) nicht wirklich viel aus. Bei einem kranken Baum sieht das anders aus.

Einem gesunden Baum macht ein Sturm bis zu einer Windstärke 12 (Orkan) nicht wirklich viel aus. Bei einem kranken Baum sieht das anders aus.

Die Baumstatik war im Februar 2017 unser großes Thema. Zu diesem Zeitpunkt fegte ein Sturm über das Land. Durchaus ein Anlass zur Sorge mit Blick auf Gehölze, für deren Verkehrssicherheit man verantwortlich ist. Menschen und fremdes Eigentum müssen schließlich geschützt werden. Einem gesunden Baum macht ein Sturm bis zu einer Windstärke 12 (Orkan) nicht wirklich viel aus. Dank seines Wurzeltellers, der sich unter Belastung zusammen mit dem Erdreich hebt und senkt, darf ein Baum durchaus als äußerst elastisch bezeichnet werden. Natürlich gibt es Grenzen dieser Elastizität und diese können sich sogar massiv verschieben, wenn ein Baum nicht mehr ganz gesund ist. Mit einem rechnergestützten messtechnischen Prognoseverfahren, welches Ihr Gehölz weder verletzt oder gar zerstört, können wir herausfinden ab welcher Windstärke der Baum seine Kippgrenze erreicht. Die Auswertung dieser Daten legt die Windlast fest, mit der ein Baum seine Standfestigkeit behält.